
Energiekosten gehören zu den wichtigsten Kostenfaktoren im Rechenzentrum. Doch wie diese Kosten an die Kunden weitergegeben werden, unterscheidet sich stark. Wer nur auf den reinen Strompreis schaut, riskiert, teure Überraschungen zu übersehen.
In den Anfangsjahren der Colocation wurden Racks meist pauschal abgerechnet. Mit dem stark gestiegenen Energiebedarf von Servern und Netzwerkequipment hat sich das geändert: Die Stromkosten fließen zunehmend nach dem tatsächlichen Verbrauch im Rack in die Nutzungsentgelte ein. Wichtig zu wissen: Rechenzentrumsdienstleister verkaufen keinen Strom. Der Strom ist Bestandteil der Gesamtdienstleistung. Unterschiedliche Abnahmen führen zu unterschiedlichen Kosten – und in diesen Kosten steckt weit mehr als der reine Strompreis. Dazu gehören die Mitbenutzung der USV-Anlagen, der Notstromgeneratoren, der Mittelspannungstransformatoren und der Klimatisierung. All diese Komponenten verursachen laufende Kosten, vor allem durch Abschreibung und Wartung.
Es gibt verschiedene Wege, diese Kosten umzulegen – über den Rackpreis, über Pauschalen für den Stromanschluss oder über den tatsächlichen Verbrauch. Wir haben uns bewusst für die Weitergabe über den realen Stromverbrauch entschieden und nennen diese Position „Anteilige energiebezogene Betriebskosten“. Schaut man sich an, welche Leistungen in dieser Position enthalten sind, wird klar, warum der Betrag über dem handelsüblichen Strompreis liegt. Andere Anbieter kalkulieren diese Kosten anders und werben mit zunächst deutlich günstigeren Strompreisen. Deshalb ist es entscheidend, sich stets den Gesamtüberblick über alle Kosten im Rechenzentrum zu verschaffen.
Die monatlichen Rack-Kosten bei n@work sind so kalkuliert, dass sie die Raumkosten, die Security-Maßnahmen (z. B. Kameraüberwachung) und die Kosten der ISO-27001-Zertifizierung enthalten. Zusätzlich ist eine Stunde Remote-Hands-Service im Preis inbegriffen. Das machen wir vor allem, um zusätzliche Rechnungen zu vermeiden – und damit auch den Aufwand auf beiden Seiten sowie die oft unangenehmen Rechtfertigungen gegenüber dem eigenen Management.
Ein weiterer Kostenpunkt, der oft unterschätzt wird, sind die Cross Connects. Ein Kollege formulierte es einmal treffend:
Die Kosten für Cross Connects sind ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette im Rechenzentrum. Entsprechend berechnen Mitbewerber häufig bis zu 150 Euro monatlich pro Verbindung. Diese Kosten werden beim Unterschreiben des Housing-Vertrags gerne übersehen. Wir sehen das anders: Wir berechnen die Kosten für Cross Connects einmalig und in moderater Höhe. So bleiben die laufenden Kosten transparent und planbar.
Ob Energieumlage, Rack-Preis oder Verkabelung – bei n@work legen wir Wert auf nachvollziehbare und faire Kostenstrukturen.
Wir wollen, dass Sie von Anfang an wissen, wofür Sie zahlen und was Sie dafür bekommen. Denn nur so lässt sich die Wirtschaftlichkeit eines Colocation-Standorts wirklich beurteilen. Haben Sie Fragen zu unseren Preismodellen oder möchten Sie sich unsere Rechenzentren in der Wendenstraße und am Grevenweg ansehen? Sprechen Sie uns gerne an – wir freuen uns auf den Austausch.